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09.03.2012, von Neuhof

Taubenzucht

Welche Tauben nutzt man zur Zucht?

Nutztauben gelten in der Regel als pflegeleicht und robust. Sie werden selten krank und sind nicht abhängig vom Wetter. Die Zucht gestaltet sich relativ einfach, denn Nutztauben brüten gerne und ziehen die Jungen im Normalfall alleine groß. Tauben Es gibt verschiedene Rassen bei den Nutztauben. Sie werden unterschieden in leichte, mittelschwere und schwere Schläge.

Wo hält man Zuchttauben?

Tauben werden in einem Schlag gehalten. Sie sollten zudem in Paaren gehalten werden. Der Schlag sollte jedem Paar Tauben einen halben bis einen Kubikmeter Platz zur Verfügung stellen. Der Schlag sollte leicht zugänglich sein, denn Tauben müssen gefüttert werden, Wasser bekommen und der Schlag muss regelmäßig gereinigt werden. Zudem sollte der Schlag erhellt werden. Dies löst man am besten mit einem Fenster. Das hat den zusätzlichen Nutzen, dass ein Fenster nicht nur Licht bringt, sondern auch noch zum Lüften genutzt werden kann. Der Nachwuchs muss geschützt werden. Wenn die Ausflugsöffnung sich mindestens einen Meter über dem Boden befindet, kann kein Taubenküken versehentlich aus dem Schlag fallen. Zudem sollten sich Sitzstangen im Schlag befinden und auch Nester, damit sich die Taubenpaare zurückziehen können. Als Nester eignen sich Weidenkörbchen, Holzkästchen oder Strohkörbchen. Für jedes Paar sollten zwei Nester da sein. Tauben beginnen oft schon wieder mit dem Brühten, obwohl sie noch Junge im Nest haben. Natürlich braucht der Schlag einen Futterplatz und eine Trinkmöglichkeit. Im Sommer freuen sich Tauben über eine flache Schale Wasser zum Baden. Was ist bei der Taubenzucht als Neueinsteiger zu beachten? Man sollte die einzelnen Rassen nicht kreuzen. Sind die Tauben erwachsen, so brüten sie 6 - 8 mal im Jahr. Im Durchschnitt legt die werdende Taubenmutter zwei Eier. Die Brut dauert ungefähr 18 Tage. Nach vier Wochen beginnen die jungen Täubchen das Nest zu verlassen. Nach einer weiteren Woche sind die Jungen fit genug, um in einen eigenen Taubenschlag umzuziehen. Was füttert man? Tauben fressen am liebsten Körner, wie beispielsweise Gerste. Befinden sich Tauben in der Brut, so können sie Erbsen, Wicken, Weizen und Sämerei gegeben werden. Weizen eignet sich genau wie Mais gut als Winterfutter. Als Leckerchen erfreut man seine Tauben mit Hanf, Mohn, Leinsamen, Anis, Brotkrumen und Hirse. Sind die Körner zu groß, empfiehlt es sich, diese zu schroten. Das Futter sollte zweimal am Tag gegeben werden. Bei Freiflug kann man es nutzen, um die Tauben wieder in den Schlag zu holen. Bei jungen Tauben beginnt man die Fütterung mit der dritten Woche. Dazu verwendet man gequollene Körner. Allerdings können die kleinen Täubchen dann noch nicht selber essen und müssen gefüttert werden. Das ist einer der schönsten Aufgaben dieses Hobbys.

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